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Die einfache Waggler-Posen-Montage
Für viele Angler ist es doch noch immer wieder der allerschönste Moment: die Pose zuckt ein wenig, dann,
plötzlich taucht sie ab.... Biss!
Auch wenn sich die Trends im Forellenangeln aus Italien bei uns längst durch Sbirolino und Co durchgesetzt haben,
fischen noch immer sehr viele Angler traditionell mit der guten alten Pose. Und daran ist auch nichts schlimmes, denn wenn
man einige kleine Regeln beachtet, ist das Fischen mit der Pose nicht minder fängig!
In jedem Fall sollte man darauf achten, dass man dem Fisch beim Biss so wenig Widerstand wie nur möglich entgegenbringt.
Das bedeutet den Einsatz von möglichst schlanken Posen und eine exakte Bebleiung. Ich bevorzuge für diesen Fall die
vorbebleiten Pfauenfedern (Loaded Peacock) von Drennan, da sich diese hervorragend werfen lassen und schon fast ideal
vorbebleit sind. Durch den Klemmclip am Wagglerende, kann man diese Pose ganz nach Bedarf feststehend oder durchlaufend
fischen. Benutzt man sie feststehend, sollte man durch ein paar Schrotbleie den Waggler nachtarieren, so dass die Pose
wirklich vollkommen ausgebleit ist.
Gerade bei etwas stärkerem Wind sind Waggler optimal, da ein Großteil der Schnur unter Wasser läuft und nicht
vom Wind angegriffen werden kann.
Tipp: Wenn man in tieferen Gewässern fischt und sich nicht sicher ist, in welcher Tiefe die Forellen stehen,
eignet sich eine durchlaufende Montage hervorragend. Man bebleit den Köder so, dass er ganz langsam absinkt. Das stellt
auf der einen Seite einen sehr verlockenden Reiz für die Forellen dar, auf der anderen Seite kann man so herausfinden,
in welcher Tiefe die Fische tatsächlich stehen.
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